Ein Klapprad ist ein Fahrrad, das man zusammenklappen kann, um es leichter zu transportieren. Vor allem bei Campern und Seglern ist das Platz sparende Rad beliebt, weil man es im Wohnwagen oder auf dem Segelboot mitnehmen kann. Doch es gibt auch Klappräder, die hohe sportliche Ansprüche erfüllen.
Die Grundidee des Klapprades stammt vom Briten William Grout, der 1878 das erste Falt- bzw. Zerlegerad patentieren ließ. Seitdem hat sich vor allem beim Design so einiges getan. Außer der Grundidee haben die aktuellen zusammenfaltbaren Fahrräder nur noch wenig mit den aus den siebziger Jahren bekannten Modellen gemein.
Es gibt verschiedene Verfahren, die das Zusammenklappen des Klapp- oder auch Faltrads ermöglichen. Bei einer Variante wird ungefähr in der Mitte des Rahmens ein Scharnier mit einer senkrechten Achse angebracht, bei einer anderen, wird der Rahmen ungefähr in der Mitte zerlegt. Wieder andere Falträder werden dadurch verkleinert, dass der Hinterbauch nach vorne geschoben wird, Sattelroh oder Sattelstütze zusammengeschoben oder die Sattelstütze und der Lenker umgeklappt werden.
Doch die Klappräder von heute sind nicht nur zusammen faltbar, sondern erfüllen noch weitere Ansprüche. Dazu gehört zum Einen dass sich die Fahrräder schnell entfalten lassen, zum Anderen sollen die Falträder tourentauglich sein und einen langen Radstand und einen stabilen Rahmen haben. Auch eine gute Übersetzung, die eine möglichst ökonomische Fortbewegung ermöglicht, eine gute Federung und ein möglichst geringes Gewicht werden von den Klapprad-Fans heutzutage ebenso erwartet wie eine Gangschaltung.
Über die verfügten allerdings die Klappräder, die am 20. Juni in Pfronten an der 1. Klapprad-Berg-WM teilnahmen nicht. Denn hier waren nur Klappräder aus den 70er Jahren oder baugleiche Modelle erlaubt. Mit denen legten die Teilnehmer auf einer 4 Kilometer langen Strecke 600 Höhenmeter zurück. Ob sich daraus ein neuer Trend entwickelt bleibt abzuwarten, aber eins steht fest: Das Klapprad gehört noch lange nicht der Vergangenheit an!
Quelle: misterinfo.de, mountainbike-magazin.de
Foto: Hans Dorsch (Flickr)
Auf unseren Seiten finden Sie neben Mountainbikes, Kinderrädern oder Rennrädern auch praktische Klappräder, die Sie überall mitnehmen können, weil sie in einem kleinen Koffer passen! Klein, zusammenfaltbar, kompakt und flexibel: So sind die modernen Falträder!
Sie müssen verreisen, wollen aber ein Fahrrad mitnehmen? Kein Problem: Ein Faltrad können sie nämlich zusammenklappen, einpacken, auspacken und wieder vorort aufklappen! So sind Sie zum Beispiel im Urlaub total unabhängig und können ein leicht verstaubares Rad überall mitnehmen. Moderne und hochwertige Klappräder, wie solche, die Sie in unserem reichhaltigen Angebot finden, vermitteln ein sicheres und ruhiges Fahrgefühl als größere Räder. Viele Klapprad-Interessenten fürchten, dass ein Faltrad schlechter als ein normales Fahrrad rollt. Der Rollwiderstand hängt von vielen Faktoren wie zum Beispiel Bereifung und Technik an. Da die Laufräder ( Bereifung) deutlich kleiner sind, müssen die Räder eines Klapprads öfter drehen. Der Rollwiderstand sinkt sehr stark bei hohem Luftdruck der Reifen. Um gut zu Rollen ist ein angemessener Luftdruck (von bis zu 7 bar) wichtig. Da der Reifen bei hohem Luftdruck allerdings sehr hart wird, müssen Sie daran denken, dass eine Federung vorhanden sein sollte, damit der Reifen nicht mehr die Stöße auffangen muss. Ein weiterer Vorteil von Klapprädern ergibt sich dadurch, dass es in öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Zuzahlung mitgenommen werden darf. Durch seine kleinen Maße gilt ein Klapprad nicht als Fahrrad sondern als Gepäckstück. Dadurch können Sie es kostenfrei in U-Bahn, S-Bahn, anderen Zügen, Bussen und Fähren mitnehmen, selbst im ICE! Worauf warten Sie noch? Finden Sie jetzt Ihr neues Klapprad bei uns!
Es gibt wohl kaum ein Fortbewegungsmittel, das so viele Vorteile bietet wie das Fahrrad. Fahhradfahren ist nicht nur kinderleicht, sondern macht auch Spaß und gute Laune.
Wer auf den „Drahtesel“ zurückgreift, tut aber gleichzeitig etwas für die Gesundheit: Fahrradfahren hält fit, denn es ist eine der gesündesten und gelenkschonendsten Sportarten.
Nie zuvor gab es so viele unterschiedliche Möglichkeiten,Fahrrad zu fahren. Ob gemütlich oder sportlich, für die Einkaufstour oder die Geländefahrt, im Sitzen oder gar im Liegen - es gibt kaum einen Bereich, für den es nicht das passende Fahrrad gibt.
Die riesige Auswahl an Angeboten und die Vielzahl an Anbietern werfen auch Fragen auf. So sollten Sie Sich darüber im klaren werden, welcher Fahrradtyp der richtige für Sie ist. Prüfen Sie vor dem Fahrradkauf, ob Sie Ihr neues Fahrrad hauptsächlich für Sport und Freizeit oder im Alltag, in der Stadt, auf dem Land oder im Gelände benutzen wollen.
Brauchen Sie Ihr Fahrrad z. B. Fahrt ins Büro? Dann könnte ein Klapprad genau das richtige für Sie sein. Leicht im Gewicht und einfach im Gebrauch lassen sich Klappräder problemlos verstauen und auch in öffentliche Verkehrsmittel nehmen.
Sind Sie gerne draussen im Gelände unterwegs und mögen es lieber etwas wilder? Für Offroad-Fans sind stabile, teilweise speziell gefederte Mountainbikes die richtige Wahl.
Trekkingräder wiederum sind offroad-tauglicher als Rennräder aber schneller und leichter als Mountainbikes und werden daher von vielen Radfahrern als "goldener Mittelweg" geschätzt.
Besonders ambitionierte Fahrradfahrer entscheiden sich oftmals für ein Rennrad, das neben einem mehr an Tempo auch ein mehr an Sportlichkeit und Fitness verspricht – da das allerdings auch mit einem mehr an Kosten einhergeht, sollte man einige Tipps zum Rennradkauf beachten
Beim Rennradkauf müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden, bei denen neben der Technik und den Möglichkeiten des Rennrades auch die eigenen Anforderungen berücksichtigt werden müssen. Dabei geht es neben Rahmen-Materialien und Reifenbreite auch um Sitzposition und Speichenform. 'Das ist eine halbe Wissenschaft', erklärt Andreas Götz vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR), warum gute Tipps zum Rennradkauf unerlässlich sind.
Ein Rennrad der Oberklasse kann leicht zwischen 3.000 und 10.000 Euro kosten, allerdings weisen diese dann auch eine Luxusausstattung auf, die für Einsteiger in den Radsport schlicht unnötig ist. Denn durch teure Technik ergeben sich für Rennrad-Neulinge nur wenige Vorteile. Wer auf eine unnötige Ausstattung beim Rennrad verzichtet, kann auch schon für 800 bis 900 Euro ein Rennrad erstehen.
So kann bei einem Einsteigermodell beispielsweise auf den verschwenderischen Einsatz von Karbon verzichtet werden. Bei der Schaltung sollte beim Rennradkauf nicht nur auf die Komponenten, sondern auch auf die Gangzahl geachtet werden. 'Standard ist eine Kombination von zwei Kettenblättern mit der Zähnezahl 53/39', wie Alexandra Kirsch vom ADFC erläutert, eine Alternative für Einsteiger sind Dreifach-Tretlager mit Zahnrädern in den Größen 50/39/30.
Auch wenn man sich im Vorfeld zahlreiche Tipps zum Rennradkauf geholt hat, sollte man auf keinen Fall auf eine Testfahrt verzichten Ein neues Auto würde man ja auch nicht ohne Probefahrt kaufen. Außerdem ist es wichtig, sich genau über den Lieferumfang des neuen Rennrades zu informieren. Hier fehlen beispielsweise oft die Pedale, die jedoch durch geschicktes Verhandeln oft noch rausgeschlagen werden können.
Quelle: n-tv.de, ratgeber-und-tipps.de
Foto: P. Kirchhoff (Pixelio)