Definition Hollandrad: Das Fahhrad mit dem aufrechten Sitz
Die Definition Hollandrad beinhaltet meist auch einen Damenrahmen aus Stahl mit relativ tiefem Einstieg, einen Kettenschutz, Schutzbleche, Gepäckträger, 28-Zoll-Räder, eine Trommel- oder Felgenbremse vorne und eine Rücktrittbremse hinten. Ein Hollandrad ist ohne Gangschaltung oder mit 3- bis 5-Gang-Nabenschaltung zu haben.
Das Hollandrad, das in den Niederlanden auch 'Omafiets' (fiets ist niederländisch für Fahrrad) genannt wird, steht in dem Ruf, besonders qualitativ hochwertig und robust zu sein. Nicht nur in Holland erfreut sich das Hollandrad großer Beliebtheit, auch im übrigen nordeuropäischen Flachland und in deutschen Städten ist dieser Klassiker unter den Fahrraedern äußert populär.
Zu den Vorteilen des Hollandrads gehört, dass es sehr wartungsarm ist. Außerdem bietet es eine Sitzposition, die vor allem auf kurzen Strecken als sehr bequem empfunden wird. Durch den Kettenschutz, die tief heruntergezogenen Schutzbleche und die teilweise Verkleidung des Hinterrads wird das Verschmutzen der Kleidung verhindert, weshalb das Hollandrad beispielsweise hevorragend für den Weg zur Arbeit geeignet ist.
Allerdings hat das Hollandrad auch einige Nachteile. So ist es beispielsweise nicht für längere Fahrradtouren geeignet und auch bei Bergen und höheren Geschwindigkeiten, gerät das Hollandrad schnell an seine Grenzen. Außerdem sind Hollandräder relativ teuer. Hier gilt allerdings zu bedenken, dass sie das durch ihre lange Lebensdauer und die Wartungsarmut wieder wett machen. So gehört es fast schon zur Definition des Hollandrads, dass es ein Fahrrad ist, das einen ein Leben lang begleitet.
Quelle: wikipedia.org, radreise-wiki.de
Foto: transportfiets.net (Flickr)